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Die Unkener Hochalm in den Chiemgauer Alpen.
Reiteralm in den Leoganger Steinbergen.
Die Loferer Alm wird im Winter als Skigebiet genutzt.

Alm in der Region

Die Bedeutung der Almen ist nicht nur auf das unmittelbare Almgebiet oder dessen nähere Umgebung beschränkt. Sämtliche Gemeinden in der umliegenden Gegend bestücken die Alm durch Gastronomie und Tourismusangeboten, somit erreicht die Alm Geltung über ihren Standort hinaus.

Die Bewirtschaftung der Almen ruft eine nicht unbeachtete Zahl an Produkten hervor. Besonders Milchkuhalmen mit Sennereibetrieben produzieren während des Almsommers eine qualitativ hochwertige Milch aus welcher unter anderem ganz besondere Käsesorten entstehen.
Viele Bäuerinnen nutzen die einzigartige Vegetation für das Sammeln von Kräutern zur Herstellung von Tee und weiteren köstlichen Produkten.
Diese Almprodukte gelangen über den Verkauf in weiter entfernte Gebiete und die „Strahlkraft“ vieler Almen und Almgebiete zieht Besucher von nah und fern an.

Almen spielen über ihre Bedeutung für Winter- und Sommertourismus für die Region eine oft wesentliche Rolle: Die Gebäude als Gaststätten zur Einkehr geben Anreize für Wanderungen, die Almflächen dienen vielerorts im Winter als Skipisten. Somit ist die Alm im Sommer wie Winter ein Magnet für Besucher.

Im Untersuchungsgebiet befinden sich insgesamt sechs Skigebiete, in denen sich bezüglich des Strukturwandels der Almgebäude ein eindeutiger Trend feststellen lässt: Der Großteil der Gebäude, die sich direkt an den Skipisten oder in deren näheren Umgebung befinden, werden entweder wochenweise für Winter- und Sommertouristen vermietet oder für längere Zeit verpachtet.

Erreichbarkeit von Almen

In der folgenden Karte wird die Erreichbarkeit der Almen im Untersuchungsgebiet dargestellt. Als Indikatoren wurden die durchschnittliche Entfernung der Almflächen bzw. die Entfernung von Alm/Alpgebieten zum nächsten Agglomerationsraum sowie zum jeweiligen Talort auf Basis von Verkehrswegen gegenübergestellt.