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Almförderungen im Vergleich

Vergleich der unterschiedlichen Almförderungen im Bayerisch-Salzburgischen Grenzraum und Präsentation der landschaftlichen Auswirkungen dieser Maßnahmen.

Almrelevante Fördermaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Almlandschaft

Die Aufrechterhaltung der Almwirtschaft und damit die Bewahrung der Kulturlandschaft ist heutzutage ohne finanzielle Leistungsabgeltungen nicht mehr vorstellbar.

Im Zuge einer Masterarbeit wurden Fördermaßnahmen für Almen in Bayern und Salzburg, sowie deren Einfluss auf Veränderungen der Almlandschaft vergleichend analysiert. Dabei wurde eine Befragung von mehr als 160 bayerischen und Salzburger AlmbewirtschafterInnen und AlmexpertInnen durchgeführt.

Die Untersuchung zeigt, dass Veränderungsprozesse auf Almen in Bayern und Salzburg festgestellt werden können. Verheidung, Verbuschung, Verwaldung und Weideunkräuter nehmen häufig zu, wobei die Art der Bewirtschaftung einflussgebend ist. Almpflege, Weidemanagement, Behirtung und Viehbesatz sind dabei wichtige Faktoren.

Die Bedeutung von Almförderungen ist in beiden Ländern groß. Obwohl dieselben Ziele verfolgt werden, sind die Fördermaßnahmen in Bayern und Salzburg sehr unterschiedlich. Ein „Lernen über Grenzen“ zur Verbesserung der Almförderung auf beiden Seiten ist möglich.

Die Verheidung bzw. Verbuschung hat auf den befragten Almen im Untersuchungsgebiet häufig zugenommen. Die Einschätzung der ExpertInnen, die ihre Meinung zu Veränderungen auf Almflächen ganz allgemein äußerten, fällt noch deutlicher aus.

Fördermaßnahmen tragen dazu bei die Qualität der Almflächen zu erhalten.

Die BewirtschafterInnen in Salzburg und Bayern geben Ausgleichszulage, (Alpungs- und) Behirtungsprämie und Einheitliche Betriebsprämie als die betriebswirtschaftlich wichtigsten Maßnahmen an. ExpertInnen in beiden Ländern nennen Investitionsförderung häufig unter den wichtigsten Maßnahmen.